Insektenstiche behandeln – Was tun bei Wespen, Bienen, Mücken, Milben, Flöhen & Co


Die meisten Menschen mögen ihre Anwesenheit überhaupt nicht: Insekten. Dennoch kommen Sie vor allem in den Sommermonaten an Wespen, Mücken und Bienen nicht vorbei und werden in der Vergangenheit sicherlich schon den ein oder anderen Stich davon getragen haben.

Manchen Betroffenen macht das weniger aus, andere hingegen reagieren sehr heftig und haben mit schweren gesundheitlichen Auswirkungen zu kämpfen. Dass die betroffenen Einstichstellen jucken und unschön aussehen ist da noch das kleinste Übel, wenn Sie sich bewusst machen, dass etwa 3 bis 5 Prozent aller Menschen gegen Insektenstiche allergisch sind.

Doch was hilft wirklich gegen die juckende Stellen und welche Insektenstiche sind vielleicht sogar gefährlich?

Welche Insektenstiche sind gefährlich?

Wie die einzelnen Stiche sich entwickeln hängt ganz stark davon ab, wie gut oder schlecht Ihr Körper das Gift verarbeiten kann. Manche Menschen reagieren mit starkem Juckreiz auf Flöhen oder Milben, die meisten Allergien aber besteht auf das Gift von Bienen.

Wespen und Bienen verursachen die gefährlichsten Reaktionen

Unter den Insekten sind sie am unbeliebtesten: Wespen und Bienen. Sie stören bei Kaffee und Kuchen im Freien und sind ein fester Bestandteil eines jeden Biergartens. Sie schwirren in Ihre Gläser und sorgen dafür, dass Sie in vielen Situationen mit Kindern besonders aufmerksam sein müssen.

Bei einer ernsthaften allergischen Reaktion auf Bienen- und Wespenstiche besteht für manche Menschen sogar ernsthafte Lebensgefahr.

Doch auch Mücken können eine wahre Plage sein.

Manche Menschen scheinen diese Insekten förmlich anzuziehen und haben in jedem Sommer einen mit Mückenstichen übersäten Körper. Andere Menschen hingegen werden selten gestochen und von den Mücken meist verschont.

Leichte allergische Reaktionen können selbst Mückenstiche schlimm aussehen lassen. Dennoch besteht bei einem Stich einer Mücke selten Lebensgefahr.

Ausnahmen bilden natürlich seltene tropische Mücken, die schwerwiegende Viren übertragen. Diese Mückenarten sind in unseren Breitengraden allerdings nicht vorzufinden. Milben und Flöhe sind zwar sehr kleine und unscheinbare Insekten, hinterlassen auf dem Körper aber gerne stark juckende Pusteln, die von Betroffenen als sehr unangenehm bezeichnet werden.

Im schlimmsten Fall dauert es Tage bis Schwellungen und Juckreiz etwas nachlassen. Außerdem sind die Stellen meistens sichtbar und gerade im Sommer fallen viele Einstichstellen auch optisch eher negativ aus. Selbst wenn Sie nicht allergisch reagieren, werden Sie sicher einige Tage von einem unangenehmen Juckreiz begleitet werden, der sich immer dann erneut verschlimmert, wenn Sie nachgeben und kratzen.

Gerade Kinder können das Kratzen jedoch kaum unterdrücken und leiden sehr unter Insektenstichen.

Doch was hilft wirklich gegen die Beschwerden? Was können Sie tun, um bei Ihren Kindern eine Linderung der Beschwerde zu erzeugen? Helfen Hausmittel wirklich?

Vorsicht beim Einsatz von Hausmitteln

Das Kühlen der betroffenen Hautstelle tut zunächst einmal gut und lindert erste Beschwerden. Aber soll man Insektenstiche kühlen? Zunächst einmal können Sie keinen Schaden können mit der Kühlung anrichten. Sie tun sich etwas vermeintlich Gutes und verringern den Schmerz. Mehr erreichen Sie durch die Kühlung und den Einsatz einfacher Hausmitteln allerdings nicht.

Mit einer Schwellung und folgendem Juckreiz müssen Sie auch nach er Kühlung rechnen. Weit verbreitet unter den Sofortmaßnahmen sind außerdem halbierte Zwiebeln und Zitronenscheiben, die die Haut an der Einstichstelle angeblich beruhigen sollen.

Doch helfen Hausmittel wirklich?

Tatsächlich erreichen Sie damit meist das genaue Gegenteil:

Vor allem Zwiebeln und Zitronensaft reizen die Haut und führen zu einer weiteren Irritation.

Ihr Körper muss noch mehr leisten und das, obwohl er gerade genug zu tun hat, wenn er das Gift eines Insekts verarbeiten muss. Was hilft wirklich? Gerade dann, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Sie möglicherweise zu allergischen Reaktionen neigen oder nicht, sollten Sie jeden Einsatz von Hausmitteln unterlassen.

Doch helfen Homöopathie und Globuli?

Auch deren Verwendung können Sie sich sparen. Für viel Geld erhalten Sie Tropfen oder Kügelchen, denen niemals eine medizinische Wirkung nachgewiesen werden konnten. Diese Maßnahmen führen zu nichts. Im allerbesten Fall haben Sie durch die Einnahme einen Placebo-Effekt, der allerdings gegen Insektengift und die damit verbundenen Reaktionen Ihres Körpers wenig hilfreich ist, könnten aber dazu führen, dass Sie sich einbilden, sich erstmal besser zu fühlen.

Also helfen Homöopathie und Globuli? Nein. Denn gegen den Einsatz von Homöopathie spricht, dass es keinerlei Fakten gibt, dass die verkauften Mittel in der Vergangenheit schon einmal geholfen haben. Auch wenn es verlockend gilt, aber mit Hausmitteln und Globuli werden Sie sich nichts Gutes tun können und selbst Nichtstun wäre sinnvoller.

Die Einstichstelle erhitzen, kühlen oder ganz in Ruhe lassen?

Das Kühlen der Haut scheint zunächst gut zu tun, kann Ihnen jedoch bei der Bekämpfung des Giftes, das in Ihren Körper eingedrungen ist, nicht helfen. Doch hilft Hitze bei Insektenstichen? Und soll man Insektenstiche kühlen nachdem diese mit Hitze behandelt wurden?

Sogenannte Stichheiler arbeiten durch den Einsatz von Wärme. Die Wärme dringt bei thermischen Stichheilern tief in die Haut ein und neutralisiert den Juckreiz.

Hierfür halten Sie den Stichheiler etwa 5 bis 10 Sekunden auf die betroffene Hautstelle. Die Stellen werden lokal behandelt, in dem eine Erwärmung der Stelle auf 50 bis 60 Grad Celsius erreicht wird. Im ersten Moment kann sich das etwas ungewohnt anfühlen und Sie sollten vor allem bei Kindern zunächst vorsichtig sein und die erste Reaktion auf die Hitze abwarten.

Stichheiler sind so klein, dass sie bequem überall mitgenommen werden können. Gerade im Sommer sollte dieses nützliche Mittel gegen Insektenstiche immer in Ihrer Tasche zu finden sein.

So werden Schwellungen verhindert und Sie führen eine lokale Behandlung nur dort durch, wo sie gerade nötig ist. Neben thermischen Stichheilern können Sie auch die elektrische Variante erwerben. Hierbei wird das Jucken durch einen kleinen elektrischen Strom neutralisiert.Das führt zu deutlich geringeren Schwellungen und damit auch weniger Juckreiz. Auch das hilft Ihnen, allerdings kann diese Maßnahme etwas unangenehmer sein als die thermische Behandlung durch Wärme. Es geht schnell, tut nicht weh und ist hilft Ihnen wirklich.

Fazit: Thermische Stichheiler helfen am besten!

Eine Kühlung danach wird nicht mehr nötig sein, denn die Beschwerden werden direkt gelindert. Manche Reaktionen des Körpers können aber auch so heftig sein, dass auch Stichheiler nicht helfen können. Aber ab wann zum Arzt? Was tun bei allergischer Reaktion?

Zum Arzt bei ersten Anzeichen einer Allergie!

Dass Sie sich nach einem Insektenstich zunächst nicht wohl fühlen, ist normal. Die Einstichstelle juckt meistens und Sie haben das Bedürfnis zu kratzen. Eine erste Behandlung mit Stichheilern ist durchaus sinnvoll.

Doch ab wann zum Arzt? Was tun bei allergischer Reaktion?

Wenn die betroffene Stelle auf Ihrer Haut nach kurzer Zeit stark anschwillt oder einen Ausschlag aufweist, Sie unter Übelkeit und/oder Schwindel leiden, ist es höchste Zeit einen Arzt aufzusuchen. Sie können davon ausgehen, dass bei Ihnen eine allergische Reaktion aufgetreten ist und in diesem Fall sollten Sie möglichst schnell ärztliche Hilfe zu Rate ziehen.

Bei Bienen und Wespen kommen unangenehme Reaktionen auf das Gift verhältnismäßig häufig vor. Doch auch Milben und Flöhe können diese Reaktionen verursachen und sollten nicht weniger ernst genommen werden. Spüren Sie kurz nach einem Insektenstich einen ungewohnt schnellen Herzschlag, fällt Ihnen das Sprechen schwer oder haben Sie Sehbeschwerden, sollten Sie jede eigene Behandlung sofort einstellen und umgehend einen Arzt aufsuchen.

Im Fall von Unwohlsein nach einem Insektenstich darf keine wertvolle Zeit verloren werden. Der Besuch beim Arzt muss Ihnen keinesfalls unangenehm oder gar überflüssig erscheinen. Fahren Sie nur dann selbst mit dem Auto, wenn Sie sich dazu in der Lage fühlen. Besser ist es, wenn Sie jemanden in Ihrer Nähe habe, der sich um Sie kümmert.

Bei schweren allergischen Reaktionen können Sie auch das Bewusstsein verlieren. Leider versterben jedes Jahr einige Menschen in Folge von Insektenstichen, weil ihnen nicht schnell genug geholfen werden konnte. Wissen Sie bereits, dass Sie mit allergischen Reaktionen rechnen müssen, so informieren Sie Ihr Umfeld. Je mehr Menschen von Ihrer Allergie wissen, desto besser kann Ihnen im Ernstfall geholfen werden. Doch auch und gerade bei einer Allergie ist es wichtig, dass möglichst wenig Gift in Ihrem Körper ankommt und sich dort verbreitet.

Eine Ausnahme des Einsatzes von Stichheilern bilden Stiche von Wespen oder Bienen im Mundraum.

Hatten Sie ein Insekt im Glas und haben dieses versehentlich geschluckt und wurden von einer Biene oder Wespe im Mund oder Rachen gestochen, so sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.

Warten Sie nicht ab, ob eine allergische Reaktion antritt, denn Schwellungen an der Zunge oder im Hals können innerhalb weniger Minuten lebensbedrohlich werden.

Zögern Sie hier keinesfalls, fahren Sie zur Notaufnahme und schildern Sie dort die Umstände. In diesem Fall können Sie selbst wirklich nichts tun, weil Sie die betroffene Stelle nicht selbst erreichen können und diese außerdem sehr heikel ist. Achten Sie bei Ihren Kindern darauf, dass diese nie unbeaufsichtigt etwas trinken, das im Freien steht. Sie sehen darin schwimmende Insekten meist nicht und könnten womöglich nicht mehr schnell genug reagieren!

Unsere Empfehlung

bite away StichheilerWir haben den bite away® Stichheiler von Riemser Pharma ausführlich getestet und können diesen zur äußeren Behandlung von Mückenstichen auf der Haut empfehlen. Prädestiniert ist er insbesondere bei Stichen von Moskitos, Hornissen, Wespen und Bremsen!

Mittels lokaler Wärmeeinwirkung können durch Insektenstiche und -bisse hervorgerufene Schwellungen und Juckreiz wie z.B. von Mücken, Wespen, Bienen, Hornissen oder Bremsen verhindert werden.

bite away® ist der praktische Begleiter für schnelle und zuverlässige Hilfe bei Juckreiz, Schwellungen und Schmerzen, die durch Insektenstiche und -bisse verursacht werden.

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